Bericht zum Frühjahrs-Treffen in Wernigerode

Zusammenfassung:

  • HKK Hotel und Sightseeing in Wernigerode: Modernes Event-Hotel direkt am Rand der Altstadt
  • Sehr guter Service, grosszügige Säle, sehr gutes Essen vereint mit dem Flair des historischen Stadtbilds
  • Vereins-Organisator und Hotel haben die vielenTeilnehmer (ca. 80 Mitglieder) so richtig verwöhnt
  • Frühlingswetter trägt zur guten Stimmung bei
  • Viele Teilnehmer nutzten die Möglichkeit Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in nächster Umgebung zu besuchen – auch vor und nach dem eigentlichen Treffen
  • Hohe Qualität der präsentierten Objekte
  • Ein Vortrag mit vielen neuen Details zum Thema „MANILLEN“ belegt wieder einmal, dass auch bei alt-bekannten Sammel-Objekten das geschichtliche Umfeld noch nicht vollständig erforscht ist
 ÜBER ALLEM THRONT DAS SCHLOSS WERNIGERODE


ÜBER ALLEM THRONT DAS SCHLOSS WERNIGERODE

 BESCHAULICHES STADTBILD - NOCH OHNE GROSSEN ANSTURM VON TOURISTEN


BESCHAULICHES STADTBILD – NOCH OHNE GROSSEN ANSTURM VON TOURISTEN

 PLASTIKEN FINDEN SICH ÜBERALL IN DER ALTSTADT


FANTASIEVOLLE PLASTIKEN FINDEN SICH ÜBERALL IN DER ALTSTADT

 UNZÄHLIGE SEHENSWÜRDIGKEITEN IN NÄCHSTER UMGEBUNG: HIER DER DOM IN HALBERDTADT


UNZÄHLIGE SEHENSWÜRDIGKEITEN IN NÄCHSTER UMGEBUNG: HIER DER DOM IN HALBERSTADT

 EIN RAUM ZUM MEDITIEREN ...


EIN RAUM ZUM MEDITIEREN …

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TREFFEN 2015 WERNIGERODE 13-_DSC5959

 

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 "AFRIKANISCHE DÄMMERUNG" BEI DER PRÄSENTATION VON OBJEKTEN


„AFRIKANISCHE DÄMMERUNG“ BEI DER PRÄSENTATION VON OBJEKTEN

 ... EINE PLASTIK ENTWICKELT SICH ZUM MARKENZEICHEN!


… EINE PLASTIK ENTWICKELT SICH ZUM MARKENZEICHEN!

 AUCH DIE MODERNE IST VERTRETEN


AUCH „DIE MODERNE“ IST VERTRETEN

Mit etwas Glück konnte man auch bei diesem Treffen seinem Traum-Objekt “begegnen”. Der Vortrag brachte nicht nur wertvolle Informationen zu den untersuchten Manillen: er zeigte, wie auf der Basis langjähriger Erfahrung und mit hartnäckigem Recherchieren auch in vermeintlich ausgeforschten Gebieten noch Neues zu Tage gebracht werden kann. In der Diskussion zum Vortrag hat das  gebündelte Wissen von Mitgliedern noch weitere Hinweise gebracht. Es ist zu erwarten, dass die Ergebnisse gelegentlich der Allgemeinheit als Beitrag im PRIMITIVGELDSAMMLER zugänglich gemacht werden. Das Treffen war wieder einmal ein echter Höhepunkte des Jahresprogramms unseres Vereins.

Ausstellungs-Hinweis: Tanz der Ahnen

Kunst vom Sepik in Papua-Neuguinea
18. März bis 14. Juni 2015

Die Berliner Festspiele laden zu einer Ausstellung in den Martin-Gropius-Bau in Berlin ein: „Erstmals stehen Kunstwerke aus Ozeanien im Zentrum einer Ausstellung des Martin-Gropius-Bau. Sie kommen aus einem Gebiet am Mittel- und Unterlauf des Flusses Sepik in Papua-Neuguinea. Etwa 220 Kunstwerke von zwölf Leihgebern – die bedeutendsten Museen Europas sind beteiligt – werden zu sehen sein. Die Ästhetik der Kunst der Sepikregion hat schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts europäische Wissenschaftler und Künstler fasziniert. Berlin war mit Basel ein Zentrum der Sepik-Forschung.“

Copyright: Berliner Festspiele

Copyright: Berliner Festspiele

-> WEITERE INFORMATIONEN

 

Property celts aus British Columbia, Kanada

Aus Heft 93: Primitivgeldsammler 36/1, 3-7 (2015); Bei korrekter Zitierweise ist die Übernahme von kleineren Textausschnitten ohne Rückfrage erlaubt.

Bernhard Rabus

Property celts sind überlange, relativ schmale und dünne Steinklingen aus Nephrit, die an vorkolonialen Siedlungs- und Begräbnisorten der Salish Indianer an den Flüssen Fraser und Thompson in British Columbia gefunden werden.

Bild 1: Kartenausschnitt British Columbia mit Fundzentrum der Property celts

Bild 1: Kartenausschnitt British Columbia mit Fundzentrum der Property celts

Oft sind sie an einem Ende wie ein Breitbeil (adze) einseitig geschliffen, manchmal aber auch ohne jede Schneide. Die meisten Fundstücke zeigen nur geringe Gebrauchsspuren oder sind völlig unbenützt. Ihre Oberfläche ist in der Regle fein poliert. (Vergl. dazu Bild 2 bis 4 unten). Nephrit ist ein Silikat aus Calcium, Magnesium und Eisen. Er übertrifft gewöhnlichen Stahl an Druckfestigkeit und wurde deshalb seit mehr als 2000 Jahren zur Herstellung von Waffen und Geräten verwendet. Seine deutsche Bezeichnung Beilstein hat darin ihren Ursprung. Wenn von Jade die Rede ist, handelt es sich entweder um Jadeit oder um Nephrit. Laut Ministry of Energy and Mines bestehen alle bekannten Jade-Vorkommen in British Columbia aus Nephrit. Den Begriff Property kann man mit Besitz, Gut, Vermögen übersetzen. Als Celt bezeichnen Archäologen alle axtähnlichen Steinwerkzeuge.
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Bild 2

Bild 2

Von Sanger werden die dargestellten Objekte als celts bezeichnet.

Zumindest bei dem mit B bezeichneten größten Exemplar, das bei Anwendung des beigegebenen Maßstabs etwa 25 cm lang ist, dürfte es sich um einen property celt handeln. In Anbetracht der Form und der fehlenden Schneide könnte das auch auf D zutreffen.


Frühe Berichte über Nephrit Celts

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Bericht zum Herbsttreffen in Marburg

Zusammenfassung:

  • Hotel Bellevue in Wolfhausen und Sightseeing in Marburg: Ruhe und Natur vereint mit dem Flair der Universitätsstadt
  • Ein Treffen in kleiner Gruppe (ca. 50 Mitglieder) in sehr persönlichem Ambiente
  • Lockere Urlaubsstimmung bei bestem Wetter
  • Grosse Vielfalt der Objekte

Treffen Marburg (1)

Treffen Marburg (2)

Treffen Marburg (3)

Treffen Marburg (4)

Herbsttreffen vom 3. bis 5. Oktober in Marburg

 In der Woche vor unserem Herbsttreffen war bei uns die Frage der Kleidung angesagt. Beständig ungemütliches Herbstwetter war man gewohnt – aber dann pünktlich zu unserem EUCOPRIMO -Treffen erschien die Sonne und begleitete uns über die gesamten Tage.

Das ausgesuchte Hotel „Bellevue“ in Wolfshausen war hervorragend für uns geeignet. Unweit von Marburg war es die optimale Unterkunft. Ein Hotel mit einem sehr persönlichen Ambiente, einfach so mitten in einer unberührten Natur, abgesehen von der weit entfernten vorbeiführenden Schnellstraße, aber in unmittelbarer Nähe der Universitätsstadt Marburg.
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Rückblick: Sonderausstellung „Alles kann Geld sein“

Alles kann Geld sein …..

                        man muss nur daran glauben

Veranstaltung 2014-06-05

 

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Die Ausstellung „Alles kann Geld sein“ wurde im Museum Mensch und Natur in München vom 16. Mai. bis 2. November 2014 gezeigt.

Das aussergewöhnliche Ausstellungskonzept gliedert die Exponate nach den Materialien, aus denen Geld hergestellt wurde. Der Titel „Alles kann Geld sein“ deutet die Vielfalt des Gezeigten an. Vielfältig sind auch die erfassten Kulturen und Geld-Formen.

Der folgende VIRTUELLE RUNDGANG durch die Ausstellung ist bestens geeignet einen Überblick über das Sammelgebiet „Primitivgeld“ zu vermitteln.
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Siamese Coins – From Funan to the Fifth Reign

Buchbesprechung von Fritz Klusmeier

BÜCHER 2014 KLUSMEIER SIAMESE COINS.
Krisadaolarn, Ronachai und Vasilijs Mihailovs
Bangkok 2012, 271 Seiten + CD

Diesem Buch über die siamesische Geldgeschichte eilt ein guter Ruf voraus; deswegen ist es angebracht, es in unserer Zeitschrift vorzustellen, es enthält nämlich viele Informationen in Text und Bild über die bekannten eigenwilligen Geldformen Thailands.

Die Autoren haben dem Buch in der Einleitung (SS. 10-14) einen knappen Überblick über die Geschichte Thailands vorausgeschickt, und sie haben in den Kapiteln 1 bis 3 (SS. 15-32) generelle Gegebenheiten von Thailands Geldsystem und Geldgeschichte angesprochen (Gewichtsstandards, Geldformen, Herstellungstechnik, Emblematik, Legenden).
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WAMPUM and the Origins of American Money

Literatur – Empfehlung

BÜCHER DENK Wampum 2014 (Large)Shell, Marc: Wampum and the origins of American Money.

New York, 2013
Library of Congress Control Number: 2013944186

138 Seiten, 8 Farbtafeln, 101 sw Abbildungen. Die meisten Abbildungen beziehen sich auf Geld und Gelddokumente, die kleinere Anzahl auf wampum.
Ich habe das Buch über ABboocks für 30 US$ (etwa 25,– €) erworben.

Auszüge:

BÜCHER WAMPUM DENK 2014  (Large)

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